Wathose

Eine Wathose kann in ganz vielen verschiedenen Bereichen eingesetzt werden. Bekannt sein dürften Wathosen zum Beispiel von der Feuerwehr, Fischzucht oder von Muschelsammlern an der Nordsee.

Häufig werden Wathosen aber auch von einfachen Fischern genutzt. Etwa beim Fischen an einem See oder in einem Fluss macht es sehr viel Sinn sich eine Wathose an zu ziehen.

Was sind die Merkmale einer Wathose?

Eine Wathose reicht meist bis zur Hüfte oder in vielen Fällen auch bis unter die Achseln. Je nach dem in was für ein hohes oder niedriges Gewässer man sich mit einer Wathose bewegen muss.

Das wohl ersichtlichste Merkmal sind die Gummistiefel. Die Gummistiefel sind an der Unterseite der Wathose unmittelbar befestigt. Im Idealfall sind hier die Hose und die Stiefel verschweisst. So entseht ein nahtloser Übergang und die Wathose ist zu 100% Wasserdicht!

An der Oberseite der Hose sind meist Gummiträger befestigt. Mit diesen erhält man einen optimalen halt am Körper. Wer solche Träger jedoch nicht braucht bekommt auch einzelne Modelle ohne Träger. Im besten Fall kann man die Träger aber auch von der Hose trennen.

Welche Arten von Wathosen gibt es?

Im Grunde gibt es zwei verschiedene Modelle:

  • Neopren Wathose
    Eine Wathose aus Neopren ist wohl die am häufigsten eingesetzte Hose. Durch das Material Neopren wird der Träger durch die Kälte geschützt und gleichzeitig erwärmt da das Neopren die eigene Körperwärme isoliert.
    Je dicker das Neopren ist, umso besser ist der Träger vor der äußeren Temperatur geschützt. Die meisten Hersteller bieten hier diverse Materialstärken an.
    Neopren Wathosen werden unter anderem auch mit sogenannten Füßlingen angeboten. Hier sind an Stelle der Gummistiefel Neoprensocken an der Hose angeschwiesst. So kann man diese Wathose auch mit Badeschuhen oder anderen dünnen Schuhen tragen, ohne am Körper direkt nass zu werden.
  • Nylon Wathose
    Der größte Vorteil einer Nylon Wathose ist der Tragekomfort. Daher werden dies Hosen meist im Teichbau oder in der Gartenlandwirtschaft eingesetzt.
    Durch das Material beitet eine Wathose aus Nylon ein hohe Belastbarkeit. Stellen, wie etwa das Knie sind in den meisten Fällen noch extra verstärkt. Genau deshalb eigent sich eine solche Wathose auch perfekt zum Arbeiten.

Kann man mit einer Wathose ertrinken?

Nein. Dies ist ein Gerücht welches einfach falsch ist. Selbst wenn die Hose ein Loch bekommen würde, würde die Hose den Träger nicht unter wasser ziehen.
Eine sehr gute Erklärung findet man dazu bei Wikipedia

Wenn man mit einer echten Wathose aber wirklich im Wat herum läuft, kann es sehr von Vorteil sein, wenn man dabei auch das richtige Schuhwerk trägt. Auch wenn es sich nur um Sand handelt, kann man nicht genau wissen, was sich unter dem Sand verbirgt, wenn man mit den Füssen einsinkt. Dazu empfehlen wir noch Schwimmschuhe. Diese Schuhe sind sehr günstig, lassen das Wasser ablaufen und haben eine stabile und feste Sohle.